Glutenintoleranz oder Zöliakie?

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Die Zöliakie ist eine Erkrankung des Dünndarms. Sie zeichnet sich durch eine lebenslange Glutenunverträglichkeit aus. Die Schleimhaut des Dünndarms wird durch Gluten stark beschädigt und die Aufnahmefläche, die den Nährstoffen zur Verfügung steht, ist stark vermindert. Diese Schädigung hat Mängel an Fetten, Vitaminen, Proteinen, Spurenelementen usw. zur Folge. Zöliakie kann sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern ausbrechen, unabhängig vom Alter.

Die Erscheinungsformen und Folgen sind sehr unterschiedlich:
Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall, Erbrechen, Verhaltensstörungen, Gewichtsverlust, Anämie, Erkrankungen der Knochen, der Haut oder der Muskeln, bis hin zu Krebs des Verdauungstraktes, sowie Wachstumsstörungen bei Kindern.

Oft bringt die Zöliakie andere Beschwerden mit sich, die sogenannten assoziierten Krankheiten, wie Erkrankungen der Haut, der Gelenke, des Darms und anderer Organe. Die Zufuhr von Gluten kann sogar das Aufkommen von Speiseröhrenkrebs, Dünndarmkrebs oder Lymphom Non-Hodgkin begünstigen. Wegen der Gefahr dieser Komplikationen ist es sehr wichtig eine strenge, lebenslange Diät einzuhalten.

Dermatitis Herpetiformis

Gut zu wissen:
bereits 50mg Weizen schädigen den Dünndarm und können zu Beschwerden führen